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Praxisbeispiel
Umbau der Zugangswege für einen auszubildenden Bankkaufmann

Wo lag die Herausforderung?

Der Mann ist querschnittgelähmt, weshalb er einen Rollstuhl nutzen muss und sein Greifraum eingeschränkt ist. An seinem Ausbildungsplatz waren entsprechende Hilfsmittel nötig.

Was wurde gemacht?

Der Ausbildungsplatz des Mannes wurde mit allen nötigen Hilfsmitteln ausgestattet, um die jeweiligen Räumlichkeiten erreichen zu können und sich in diesen selbstständig und problemlos bewegen zu können.

Schlagworte und weitere Informationen

Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde vom zuständigen Integrationsamt gefördert. In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.- Nummer der Integrationsämter .

Arbeitgeber:

Arbeitgeber ist eine Bank.

Behinderung und Funktionseinschränkung:

Der Mann ist seit einem privaten Unfall querschnittsgelähmt. Er ist auf die ständige Nutzung eines Rollstuhls angewiesen. Sein Greifraum ist behinderungsbedingt eingeschränkt.

Ausbildung:

Der junge Mann absolviert bei der Bank eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Wegen seines Unfalls musste er die Ausbildung unterbrechen. Die Bank ist bereit, ihm die Fortsetzung der Ausbildung zu ermöglichen.
In REHADAT finden Sie auch Einrichtungen, die behinderte Menschen in Verwaltungs- sowie kaufmännischen Berufen ausbilden.

Arbeitsumgebung:

Der Auszubildende muss am Personaleingang zwei Treppenstufen mit einer Gesamthöhe von 22 cm überwinden. Damit er barrierefrei den Arbeitsplatz erreichen kann, wird eine Rampe mit einer noch zulässigen Steigung von 6% mit einer entsprechenden Geländerabsicherung installiert. Die Eingangstür muss über einen elektrischen Türantrieb zu öffnen sein. Die Aufzugsanlage muss umgebaut werden. Für den Fahrkorb gelten folgende Mindestmaße:
- lichte Breite 110 cm,
- lichte Tiefe 140 cm und
- lichte Türdurchfahrtbreite 90 cm.
Gegenüber der Fahrkorbtür muss, zur besseren Orientierung, ein Spiegel angebracht werden, da der Rollstuhlbenutzer in der Kabine nicht wenden und mit dem Spiegel die Ein- oder Ausfahrt kontrollieren kann. Die Bedienungselemente bzw. die Knöpfe des Aufzuges müssen waagerecht, in einer Höhe von 85 cm und mindestens 50 cm entfernt von den Seitenwänden, installiert werden. Die Schrift bzw. die Schriftgröße der Bedienungselemente darf 2 bis 3 cm nicht unterschreiten. Das Tastenfeld der Bedienungselemente darf nicht kleiner als 5 cm sein. Bei Bedarf muss der Aufzug mit akustischen Signalgebern nachgerüstet werden können. Das Schließen der Aufzugstüren muss mit Hindernis-Sensoren, mindestens zwei Lichtschranken in einer Höhe von 25 cm und 75 cm, überwacht werden. Vor dem Aufzug ist eine Bewegungsfläche von mindestens 150 x 150 cm zum Rangieren mit dem Rollstuhl erforderlich.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • EFL - Gehen
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz)
  • EFL - Stehen (längeres/vorgeneigt/Rotation)
  • EFL - Steigen (Leiter/Treppe)
  • EFL - Treppe steigen
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz)
  • ERGOS - Laufen (Gehen)
  • ERGOS - Reichen
  • ERGOS - Stehen
  • ERGOS - Treppensteigen
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Armbewegungen
  • IMBA - Gehen/Steigen
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)
  • IMBA - Stehen

Referenznummer:

R/PB1158


Informationsstand: 06.06.2006