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Praxisbeispiel
Arbeits­platz­gestaltung für einen Pflegefachmann

Wo lag die Herausforderung?

Der Pflegefachmann hat eine Rückenerkrankung und kann nicht schwer heben oder tragen. Er muss Patientinnen und Patienten vom Rollstuhl auf die Toilette bzw. auf eine Drehscheibe zur Entkleidung helfen. Behinderungsbedingt fiel es dem Pflegefachmann schwer die Patientinnen und Patienten dabei zu heben und stützen.

Was wurde gemacht?

Es wurde eine mobile Aufrichthilfe mit Drehscheibe angeschafft, die das Hinstellen und Drehen der auf den Rollstuhl angewiesenen Patientinnen und Patienten erleichtert und die körperlichen Belastungen für den Pflegefachmann reduziert.

Schlagworte und weitere Informationen

Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde vom Integrations- beziehungsweise Inklusionsamt gefördert. Die Beratung erfolgte dabei durch den Technischen Beratungsdienst des Integrations- beziehungsweise Inklusionsamtes.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Telefon-Nummern der Integrations- beziehungsweise Inklusionsämter.

Unternehmen:

Es handelt sich um ein Heim für Menschen mit einer körperlichen- und geistigen Behinderung.

Behinderung und Beeinträchtigung des Mitarbeiters:

Der Mann hat eine Rückenerkrankung und ist mit Menschen mit einer Schwerbehinderung gleichgestellt. Er sollte behinderungsbedingt nicht mehr schwer heben und tragen. Dies gilt besonders, wenn dabei Zwangshaltungen, wie das Bücken und Beugen des Oberköpers, eigenommen werden müssen.

Ausbildung und Beruf:

Der Mann ist gelernter Pflegefachmann und arbeitet in einer Schwerstbehindertengruppe des Heims.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Das Aufgabengebiet des Pflegefachmanns in der Schwerstbehindertengruppe beinhaltet auch die Betreuung von Patientinnen und Patienten im Rollstuhl. Unter anderem muss er ihnen beim Toilettengang helfen. Dabei muss den Patientinnen und Patienten vom Rollstuhl auf die Toilette bzw. auf eine Drehscheibe zur Entkleidung geholfen werden. Behinderungsbedingt fiel es dem Pflegefachmann schwer die Patientinnen und Patienten dabei zu heben und stützen.
Aufgrund der wechselnden Einsatzorte wurde zur behinderungsgerechten Gestaltung für den Pflegefachmann eine mobile Aufrichthilfe mit Drehscheibe angeschafft. Sie vereinfacht das Hinstellen und Drehen der auf den Rollstuhl angewiesenen Patientinnen und Patienten erheblich und hilft somit die körperlichen Belastungen für den Pflegefachmann zu reduzieren.

Eingesetzte Hilfsmittel – Anzeigen der Produkte:

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • EFL - Heben (Boden zur Taillenhöhe/Taillen- zur Kopfhöhe/horizontal)
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz)
  • EFL - Tragen (rechte, linke Hand/vorne)
  • ELA - Bücken/Aufrichten
  • ELA - Heben
  • ELA - Tragen
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz)
  • ERGOS - Bücken
  • ERGOS - statisches/dynamisches Heben
  • ERGOS - Tragen
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Geneigt/Gebückt
  • IMBA - Heben
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)
  • IMBA - Rumpfbewegungen (Bücken/Aufrichten)
  • IMBA - Tragen

Referenznummer:

R/PB1433


Informationsstand: 11.03.2024