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Praxisbeispiel Neueinstellung eines vorher Arbeitssuchenden als Hilfskraft

Wo lag die Herausforderung?

Der Mann hat eine Wirbelsäulenerkrankung und eine geistige Behinderung. Er kann nur eingeschränkt für Tätigkeiten eingesetzt werden, die häufiges Tragen sowie Bücken erfordern und von den Arbeitsabläufen nicht zu komplex sind. Der arbeitslose Mann suchte einen Job, den er selbständig ausüben kann.

Was wurde gemacht?

Er wurde von einer Wäscherei eingestellt und mit Unterstützung des Integrationsfachdienstes an der Mangel eingearbeitet. Dort nimmt er Bettlaken und Bezüge von einem Förderband und klemmt sie in eine Greifzange, die die Wäsche in die Mangel zieht. Die dazu erforderlichen Kunden- und Wäschedaten gibt er selbständig in den Computer ein.

Schlagworte und weitere Informationen

Die Beratung zu Fördermitteln für das Unternehmen und die Unterstützung der Einarbeitung des Mitarbeiters erfolgten durch den Integrationsfachdienst. Die Einrichtung des neu geschaffen Arbeitsplatzes wurde vom Integrations- beziehungsweise Inklusionsamt bezuschusst. Das Unternehmen erhielt von der Arbeitsagentur, im Rahmen der Neueinstellung des Mitarbeiters mit einer Schwerbehinderung, außerdem einen Lohnkostenzuschuss als Eingliederungszuschuss.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Telefon-Nummern der Arbeitsagenturen, der Integrations- beziehungsweise Inklusionsämter und von Integrationsfachdiensten.

Unternehmen:

Es handelt sich um eine Großwäscherei, die einen Menschen mit einer Schwerbehinderung neu einstellte.

Behinderung und Beeinträchtigung des Mitarbeiters:

Der Mann hat eine Wirbelsäulenerkrankung und eine geistige Behinderung. Er ist aufgrund der Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen schwerbehindert. Er kann nur eingeschränkt für Tätigkeiten eingesetzt werden, die häufiges Tragen sowie Bücken erfordern und von den Arbeitsabläufen nicht zu komplex sind.

Ausbildung und Beruf:

Der Mann besuchte eine Förderschule und absolvierte eine Ausbildung zum Holzmechaniker in einem Berufsbildungswerk. Danach war er einige Jahre arbeitslos, bis er von der Wäscherei neu eingestellt wurde.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Der Mann arbeitet an der Mangel. Er nimmt gewaschene Bettlaken und Bezüge von einem Förderband und klemmt sie in eine Greifzange, die die Wäsche in die Mangel zieht. Die dazu erforderlichen Kunden- und Wäschedaten gibt er selbstständig in den Computer ein. Damit er seine Aufgaben ohne Hilfe ausführen kann, wurde seine Einarbeitung in der Wäscherei vom Integrationsfachdienst unterstützt.

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • EFL - Heben (Boden zur Taillenhöhe/Taillen- zur Kopfhöhe/horizontal)
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz)
  • EFL - Tragen (rechte, linke Hand/vorne)
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz)
  • ERGOS - Bücken
  • ERGOS - statisches/dynamisches Heben
  • ERGOS - Tragen
  • IMBA - Arbeitsplanung
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Auffassung
  • IMBA - Geneigt/Gebückt
  • IMBA - Heben
  • IMBA - Lernen/Merken
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)
  • IMBA - Problemlösen
  • IMBA - Rumpfbewegungen (Bücken/Aufrichten)
  • IMBA - Tragen
  • IMBA - Vorstellung (Vorstellungsvermögen)
  • MELBA - Arbeitsplanung
  • MELBA - Auffassung
  • MELBA - Lernen/Merken
  • MELBA - Problemlösen
  • MELBA - Vorstellung (Vorstellungsvermögen)

Referenznummer:

R/PB5388


Informationsstand: 28.12.2022