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Praxisbeispiel
Job im Lager bei der Mobotix AG über das Budget für Arbeit

Es gibt eine Abbildung zu diesem Praxisbeispiel:
Mobotix AG Mitarbeiter Mario Barth

Wo lag die Herausforderung?

Dem Mann soll der Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt, entsprechend seiner Fähigkeiten und Neigungen, ermöglicht werden.

Was wurde gemacht?

Er wurde im Berufsbildungsbereich qualifiziert und für ein Praktikum an ein Unternehmen vermittelt.

Das Interview können Sie unten über den Reiter dazu öffnen.

Schlagworte und weitere Informationen

Mit dem Budget für Arbeit werden Menschen mit Behinderung beim Übergang von der WfbM auf den ersten Arbeitsmarkt und Unternehmen gefördert sowie unterstützt.

Die Unterstützung kann dabei bedarfsorientiert durch verschiedene Betreuungsleistungen erfolgen, z. B. durch einen Jobcoach.

Die Förderung durch das Budget für Arbeit erfolgt durch die Behörde, die für die Leistungen im Arbeitsbereich der WfbM zuständig ist. In der Regel ist das der Träger der Eingliederungshilfe. Zur Förderung durch das Budget für Arbeit gehört auch ein Lohnkostenzuschuss, der an Unternehmen gezahlt wird.

Arbeitgeber:

Das Unternehmen stellt u. a. Outdoor-, Indoor- sowie Thermal-Kameras her und entwickelt Software zum Video Management, zur Videoanalyse sowie zur Gerätesteuerung. Beim Unternehmen sind Personen tätig, deren Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den ersten Arbeitsmarkt über das Budget für Arbeit ermöglich wurde.

Übergang Werkstatt für behinderte Menschen - allgemeiner Arbeitsmarkt:

Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Elektromonteur erkrankte Mario Barth schwer. Es folgte die Aufnahme in die Westpfalz-Werkstätten, hier in die Betriebsstätte DiPro in Ramstein. Schnell wurden seine guten Kenntnisse deutlich und ein baldiges Praktikum bei der Mobotix AG in Winnweiler-Langmeil war der nächste Schritt auf seinem Berufsbildungsweg. Schon nach einem Jahr konnte Herr Barth seine Berufsbildungsmaßnahme bei den Westpfalz-Werkstätten beenden, da ihm, durch die Förderung im Rahmen des Budget für Arbeit, dort ein Arbeitsplatz angeboten werden konnte. Als zweiter von heute drei Budgetnehmern trat Herr Barth am 1. Juni 2008 seinen offiziellen Dienst bei der Mobotix AG an, wo er bis heute beschäftigt ist.

Das folgende Interview führte Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist, mit Herrn Barth:

Wie war es in der Werkstatt für behinderte Menschen für Sie?

Ich war ja nicht lange dort. Die Arbeit war dort eher leicht. Deswegen bin ich schnell zu einem Praktikum bei Mobotix gekommen.

Wie kamen Sie an das Budget für Arbeit?

Mein Gruppenleiter hat mir den Betrieb vorgestellt. Dann war ich dort im Praktikum und wurde nach der Berufsbildungsmaßnahme auch eingestellt.

Wie wollen Sie arbeiten?

Es sollte so bleiben, wie es jetzt ist!

Was sind Ihre Aufgaben?

Sehr vielfältig! Erst Verpackungen, dann Qualitätskontrolle und Wareneingang. Im Moment werde ich im Lager eingearbeitet.

War das am Anfang schwer?

Am Anfang ist immer alles schwer! War gewöhnungsbedürftig - aber dann ging es immer wieder.

Was hat sich durch die Arbeit bei Ihnen verändert?

Dass ich finanziell besser dastehe! Generell hat sich mein ganzes Leben verändert. Man hat halt so mehr Möglichkeiten. Aber teilweise auch mehr Pflichten.

Quelle:

Das Praxisbeispiel wurde REHADAT-Gute Praxis durch das Internet-Angebot budgetfuerarbeit.de zur Verfügung gestellt - welches von Aktion Mensch gefördert wird.

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • IMBA - Arbeitszeit

Referenznummer:

Pb/111042


Informationsstand: 24.06.2019

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