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Praxisbeispiel
Job im Versand und Lager bei der Mobotix AG über das Budget für Arbeit

Es gibt eine Abbildung zu diesem Praxisbeispiel:
Mobotix AG MItarbeiter Alexander Baab

Wo lag die Herausforderung?

Dem Mann soll der Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt, entsprechend seiner Fähigkeiten und Neigungen, ermöglicht werden.

Was wurde gemacht?

Er wurde im Berufsbildungsbereich qualifiziert und für ein Praktikum an ein Unternehmen vermittelt. Anschließend wurde er zunächst auf einem Betriebsintegrierten Arbeitsplatz beim Unternehmen beschäftigt, bis er fest eingestellt wurde.

Das Interview können Sie unten über den Reiter dazu öffnen.

Schlagworte und weitere Informationen

Mit dem Budget für Arbeit werden Menschen mit Behinderung beim Übergang von der WfbM auf den ersten Arbeitsmarkt und Unternehmen gefördert sowie unterstützt.

Die Unterstützung kann dabei bedarfsorientiert durch verschiedene Betreuungsleistungen erfolgen, z. B. durch einen Jobcoach.

Die Förderung durch das Budget für Arbeit erfolgt durch die Behörde, die für die Leistungen im Arbeitsbereich der WfbM zuständig ist. In der Regel ist das der Träger der Eingliederungshilfe. Zur Förderung durch das Budget für Arbeit gehört auch ein Lohnkostenzuschuss, der an Unternehmen gezahlt wird.

Arbeitgeber:

Das Unternehmen stellt u. a. Outdoor-, Indoor- sowie Thermal-Kameras her und entwickelt Software zum Video Management, zur Videoanalyse sowie zur Gerätesteuerung. Beim Unternehmen sind Personen tätig, deren Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den ersten Arbeitsmarkt über das Budget für Arbeit ermöglich wurde.

Übergang Werkstatt für behinderte Menschen - allgemeiner Arbeitsmarkt:

Alexander Baab gehört zu den drei Beschäftigten, die bei der Mobotix AG einen Arbeitsplatz gefunden haben. Während seiner Zeit im Berufsbildungsbereich einer WfbM, absolvierte er ein Praktikum bei der Mobotix AG. Nach Ende der Berufsbildungsphase wurde bei der Mobotix AG zunächst ein Außenarbeitsplatz bzw. Betriebsintegrierter Arbeitsplatz (BiAP) für ihn eingerichtet, da das Unternehmen noch keinen Arbeitsplatz im Rahmen des Budget für Arbeit für ihn einrichten konnte. Das änderte sich später und Herr Baab erhielt einen durch das Budgets für Arbeit geförderten Arbeitsvertrag.

Das folgende Interview führte Karsten Lutz, der als Fachkraft für betriebliche Inklusion in den Westpfalz-Werkstätten Landstuhl tätig ist, mit Herrn Baab:

Wie war es in der Werkstatt für behinderte Menschen für Sie?

Es war schon gut in der Werkstatt. Aber eigentlich wollte ich lieber draußen arbeiten.

Wie kamen Sie an das Budget für Arbeit?

Die Werkstatt schlug mir vor, ein Praktikum bei Mobotix zu machen. Das Budget hast Du mir dann vorgestellt.

Wie wollen Sie arbeiten?

So wie jetzt!

Was sind Ihre Aufgaben?

Oh, jede Menge! Verschiedenes: Zubehör bauen, Wagen voll machen, Verpackungsmaterialien richten und auch bestellen.

War das am Anfang schwer?

Anfangs ja, dann aber nicht mehr!

Was hat sich durch die Arbeit bei Ihnen verändert?

Es kommt halt immer was Neues dazu. Ich habe mehr Geld. In der Werkstatt hat man weniger Geld. Ich kann mir mehr leisten!

Quelle:

Das Praxisbeispiel wurde REHADAT-Gute Praxis durch das Internet-Angebot budgetfuerarbeit.de zur Verfügung gestellt - welches von Aktion Mensch gefördert wird.

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • IMBA - Arbeitsplanung
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Auffassung
  • IMBA - Lernen/Merken
  • IMBA - Problemlösen
  • IMBA - Vorstellung (Vorstellungsvermögen)
  • MELBA - Arbeitsplanung
  • MELBA - Auffassung
  • MELBA - Lernen/Merken
  • MELBA - Problemlösen
  • MELBA - Vorstellung (Vorstellungsvermögen)

Referenznummer:

Pb/111038


Informationsstand: 15.05.2019

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