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23.11.2020 | Gerechtes Führen beeinflusst Fehlzeiten

AOK veröffentlicht Fehlzeitenreport

Titelblatt: Fehlzeiten-Report 2020 'Gerechtigkeit und Gesundheit'

Die AOK hat ihren Fehlzeitenreport mit dem diesjährigen Schwerpunktthema "Gerechtigkeit und Gesundheit" veröffentlicht. Dazu wurden 2.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihrem Gerechtigkeitsempfinden am Arbeitsplatz befragt und die Auswirkungen auf die Gesundheit analysiert.

Ergebnis: Beschäftigte, die sich von ihrer Führungskraft gerecht behandelt fühlen, weisen weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten auf. Diejenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihren Vorgesetzten die besten Noten für Fairness geben, kommen durchschnittlich auf nur 12,7 Arbeitsunfähigkeitstage pro Jahr. Dagegen weist die Gruppe der Berufstätigen, die ihren Chef als eher ungerecht wahrnehmen, im Durchschnitt 15,0 Fehltage auf.

Mehr Informationen finden Sie hier: REHADAT-Statistik: AOK-Fehlzeitenreport.

Tipp! bei REHADAT finden Sie nicht nur den aktuellen Report, sondern auch die Ausgaben der letzten 20 Jahre: REHADAT-Literatur: Fehlzeitenreports.

19.11.2020 | Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen

DVfR startet Online-Befragung

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Im Corona-Konsultationsprozess untersucht die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) diese Fragen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ziel der Befragung ist, die erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen: Im Zentrum steht das Erleben von (1.) Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedarf selbst. Daneben kommen aber auch deren (2.) Angehörige, (3.) Dienste und Einrichtungen der Rehabilitation sowie betriebliche Akteure, (4.) Dachverbände der Dienste und Einrichtungen, (5.) Leistungs- und Kostenträger sowie (6.) Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft zu Wort. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das weitere politische Handeln der Bundesregierung und aller anderen Beteiligten für Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Somit leisten alle Teilnehmenden einen Betrag zu mehr Inklusion in unserer Gesellschaft.

Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich. Hier können Sie sie aufrufen: www.dvfr.de

16.11.2020 | REHADAT-Online-Seminare im November

Berufliche Rehabilitation und Teilhabe

Gut informiert mit REHADAT, daneben ein rotes Quadrat in einem größeren blauen Quadradt

Da unsere üblichen Präsenz-Seminare im Moment nicht möglich sind, bietet REHADAT im November wieder drei  Online-Seminare an. Die Seminare beschäftigen sich mit relevanten Fragen der (beruflichen) Rehabilitation und Teilhabe. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Berufliche Teilhabe gestalten
(Dienstag, 24. November 2020, 10.00-11.30 Uhr)
In diesem Online-Seminare geben wir Ihnen einen Überblick über wichtige Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und  ordnen Auftrag und Ziel von REHADAT vor dem sozialrechtlichen Hintergrund von „Rehabilitation und Teilhabe“ ein. Außerdem zeigen wir anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie ein Arbeitsplatz samt Arbeitsumgebung für einen blinden Sachbearbeiter gestaltet wurde, welche Leistungen zur Teilhabe dabei eine Rolle gespielt haben und welche Akteurinnen und Akteure beteiligt waren. Abschließend stellen wir Ihnen vor, wie Sie REHADAT als hilfreiche Informationsquelle bei der Gestaltung beruflicher Teilhabe nutzen können.

Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung
(Mittwoch, 25. November 2020, 11.00-12.00 Uhr)
Wenn aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls Hilfsmittel erforderlich werden, übernimmt bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) diese in der Regel die Kosten. Hilfsmittel für die persönliche Nutzung bilden somit eine wesentliche Grundlage für eine gelungene Rehabilitation und damit auch für die Teilhabe von Menschen am sozialen und beruflichen Leben. Bei der Hilfsmittelversorgung durch die GKV sind einige wichtige rechtliche Grundlagen und Abläufe zu beachten, auf die wir im Online-Seminar eingehen.

Arbeitsgestaltung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen
(Mittwoch, 25. November 2020, 14.00-15.00 Uhr)
Die Vielfalt an unterstützenden und innovativen Technologien bietet zahlreiche Möglichkeiten, Arbeitsplätze und das Arbeitsumfeld bedarfsgerecht auszustatten und damit die Teilhabechancen für Menschen mit Leistungseinschränkungen zu verbessern. Sie erfahren in diesem Online-Seminar, welche technischen Hilfen einsetzbar sind und wo Sie sich einen Marktüberblick verschaffen können, wie eine behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung abläuft und wer Betriebe und Beschäftigte beraten sowie finanziell unterstützen kann.

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier: www.rehadat.de

11.11.2020 | Berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes

Broschüre informiert Betriebe und Beschäftigte

Titelblatt REHADAT-Wissensreihe: Ich bin doch nicht aus Zucker! Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes gestalten lässt

Zum Weltdiabetestag am 14. November empfehlen wir gerne unsere REHADAT-Broschüre "Ich bin doch nicht aus Zucker!" Die Publikation beschreibt anhand praxisnaher Lösungen, wie z. B. moderne Therapien, gute Arbeitsorganisation oder der Einsatz von Hilfsmitteln die berufliche Teilhabe unterstützen können. Besonders wichtig sind auch informierte Arbeitgeber:innen und Kollegen:innen, die keine falschen Vorstellungen von der Erkrankung haben.

In kompakter Form werden Informationen z. B. über den Diabetes mellitus selbst, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, Auskunftspflicht, betriebliche Diabetesprävention, Therapie, Erste Hilfe, Arbeitsorganisation, Arbeitsumfeld und Hilfsmittel gegeben. Man findet außerdem weiterführende Informationen bei REHADAT, relevante Organisationen und Netzwerke sowie Literaturhinweise.

Die kostenlose Wissensreihe wendet sich an Betriebe, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Erkrankung oder Behinderung beteiligt sind.

Hier können Sie die Broschüre downloaden (PDF, 915 KB): www.rehadat.de

05.11.2020 | Ausbildung in Corona-Zeiten

BMBF sichert Ausbildungsplätze mit spezieller Förderung

Zwei Mitarbeiter einer Fabrik beim Schweißen. Quelle: unsplash

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit der Förderung aus dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern " kleine und mittelständische Unternehmen in der aktuellen Corona-Situation dabei, ihr Ausbildungsangebot aufrecht erhalten zu können. Jungen Menschen soll weiterhin die Fortfühung und der erfolgreiche Abschluss ihrer Ausbildung ermöglicht werden.

Infos zu den Förderungszielen und -voraussetzungen finden Sie unter: www.bmbf.de/de/das-sollten-kmu-jetzt-wissen