Inhalt

Inklusionsvereinbarung
Integrationsvereinbarung für ein Ministerium auf Landesebene zur Gleichstellung und Förderung von Menschen mit Behinderung

Daten

Branche:

Verwaltung

Unternehmensgröße:

Großunternehmen 250 und mehr Mitarbeiter

Art:

Gesamtvereinbarung

Integrationsvereinbarung des XXX

Vorbemerkung


Menschen mit Behinderung sind in der Regel genauso leistungsfähig wie Menschen ohne Behinderung. Dies gilt insbesondere dann, wenn der jeweilige Arbeitsplatz optimal an die Behinderung angepasst wurde. Da Menschen mit Behinderung trotzdem häufig erhebliche Probleme haben, einen Arbeitsplatz zu finden, sind sie in besonderem Maße auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen und bedürfen besonderer Nachteilsausgleiche.

Die Integration der Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt ist eine besondere Verpflichtung des XXX.

Eine dauerhafte berufliche Integration schwerbehinderter Menschen bedarf der Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen. Grade deshalb ist eine umfassende, transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schwerbehindertenvertretung, aber auch eine entsprechende Beteiligung der Personalvertretung sowie der Frauenbeauftragten von besonderer Bedeutung.
Der Gesetzgeber hat mit dem § 95 Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) den Rahmen für die Gestaltung dieser Zusammenarbeit formuliert. Ihn verantwortungsvoll im Interesse der schwerbehinderten Menschen auszufüllen, ist Verpflichtung aller Beteiligten. Diese auf der Grundlage des § 83 SGB IX geschlossene Vereinbarung bringt den gemeinsamen Gestaltungswillen von XXX und Schwerbehindertenvertretung zum Ausdruck.

Um die mit dem SGB IX gesteckten Ziele zu erreichen, ergänzt und akzentuiert diese Vereinbarung die in der XXX bereits gültigen Richtlinien über die Beschäftigung Schwerbehinderter im XXX (XXX). Sie enthält insbesondere Regelungen zur Eingliederung schwerbehinderter Menschen, zur Personalplanung, zur Arbeitsplatzgestaltung, zur Gestaltung des Arbeitsumfelds, zur Arbeitsorganisation und Arbeitszeit.

Gliederung


Diese Vereinbarung gliedert sich in folgende Handlungsbereiche:
1. Sicherung der Beschäftigungspflicht im Ministerium
2. Beschäftigung schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
3. Arbeitsplatzgestaltung, Gestaltung des Arbeitsumfeldes, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit
4. Informations- und Kommunikation
5. Ministerium und nachgeordneter Bereich
6. Sonstiges und Inkrafttreten

Innerhalb der Handlungsbereiche werden jeweils aus der Analyse der Ist-Situation heraus Ziele sowie Maßnahmen zur Zielerreichung entwickelt und - sofern möglich - geeignete Controlling-Instrumente aufgezeigt.

HANDLUNGSBEREICHE

1. Sicherung der Beschäftigungspflicht

1.1 Stand der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen


Das XXX beschäftigte im Durchschnitt des Jahres - gemessen an der Zahl der Arbeitsplätze nach § 73 SGB IX - 9,68 % schwerbehinderte Menschen. Das
gesetzlich geforderte Soll in Höhe von 5% der Arbeitsplätze: (=15,51 Pflichtarbeitsplätze) war mit 29,66 % besetzten Arbeitsplätzen damit im Jahresdurchschnitt übertroffen.
Auch in der Vergangenheit hat das XXX stets einen weit über den gesetzlichen Anforderungen liegenden Anteil schwerbehinderter Menschen beschäftigt.

Ziel
Im XXX wird eine durchschnittliche Schwerbehindertenquote in Höhe von 10 % erreicht.

Maßnahmen
Maßnahme 1:
Zur Überwachung der durchschnittlichen Schwerbehindertenquote wird zu Jahresbeginn die Zahl der voraussichtlich ausscheidenden Beschäftigten erfasst und monatlich fortgeschrieben.
Maßnahme 2:
Die sich abzeichnende Entwicklung ist Thema der Personalplanungsgespräche zwischen der XXX Gruppe und den Abteilungen.

1.2 Neueinstellungen schwerbehinderter Menschen


Aufgrund der Altersstruktur der Beschäftigten des XXXs werden in den nächsten Jahren schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden. Zur Sicherung seiner Beschäftigungspflicht wirkt das XXX dieser Entwicklung weiterhin rechtzeitig durch Neueinstellungen entgegen.
So waren von elf Neueinstellungen bzw. Versetzungen im Zeitraum von einem Jahr drei schwerbehinderte Menschen (27,3%).

Ziel
Im XXX wird ein Anteil von 33 % schwerbehinderter Menschen bei den Neueinstellungen erreicht.

Maßnahmen
Maßnahme 3:
Ausschreibungen erfolgen mit Hinweis auf die bevorzugte Einstellung von Schwerbehinderten bei gleicher Eignung.
Maßnahme 4:
Sofern Arbeitsplätze nicht hausintern besetzt werden können, werden die für die Vermittlung schwerbehinderter Menschen zuständigen Arbeitsagenturen und Integrationsfachdienste eingeschaltet.
Maßnahme 5:
Initiativbewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden für spätere Vakanzen aufbewahrt, auch wenn aktuell keine Stelle bzw. kein Arbeitsplatz zu besetzen ist.
Maßnahme 6:
Sofern eine Quote von 7,5 % unterschritten wird, kann die Schwerbehindertenvertretung in den Fällen eine zweite Ausschreibung verlangen, in denen sich bei der ersten Ausschreibung keine geeigneten schwerbehinderten Menschen beworben haben.
Maßnahme 7:
Um Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu eröffnen, die konkreten Arbeitsplatzanforderungen im XXX kennen zu lernen, werden Praktika und/oder Arbeitserprobungen angeboten.
Maßnahme 8:
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen um ausgeschriebene Stellen werden der Schwerbehindertenvertretung unmittelbar nach Eingang vorgelegt - es sei denn, die Bewerberin bzw. der Bewerber lehnen dies ab.
Maßnahme 9:
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber, die bei Stellenbesetzungen und Fortbildungsmaßnahmen die formalen Voraussetzungen erfüllen, werden nicht nach Aktenlage abgelehnt, sondern zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, an dem die Schwerbehindertenvertretung teilnehmen kann, es sei denn, der schwerbehinderte Mensch lehnt dies ab.

2. Beschäftigung schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

2.1 Schwerbehinderte Frauen


Unter den XXX Beschäftigten am XXX befinden sich XXX schwerbehinderte Menschen und XXX ihnen Gleichgestellte aktiv im Dienst, darunter XXX Männer und XXX Frauen, was einer quantitativen Unterrepräsentanz von Frauen entspricht.

Nach § 71 Abs.1 S.2 SGB IX sind Frauen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen besonders zu berücksichtigen bzw. ist den besonderen Belangen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen Rechnung zu tragen.

Ziel
Schwerbehinderte Frauen erfahren - gerade unter Berücksichtigung ihrer behinderungsbedingten Einschränkungen - im XXX eine entsprechende berufliche Förderung und Unterstützung.

Maßnahmen
Maßnahme 10:
Die nächste Fortschreibung des Stufenplans nach dem XXX wird konkrete Maßnahmen zur Förderung schwerbehinderter Frauen enthalten.
Maßnahme 11:
Bei der Personalentwicklung werden die Belange schwerbehinderter Frauen besonders berücksichtigt.

2.2 Verteilung der schwerbehinderten Beschäftigten nach Laufbahngruppen


Schwerbehinderte Menschen sind in den einzelnen Laufbahnen aktuell relativ gleichmäßig vertreten. Im XXX und XXX Dienst sind XXX Beschäftigte (XXX
Frauen und XXX Männer) schwerbehindert oder gleichgestellt. Im XXX Dienst sind XXX Beschäftigte (XXX Frauen und XXX Männer) und im XXX Dienst XXX Beschäftigte (XXX Frau und XXX Männer) schwerbehindert oder gleichgestellt.

Ziel
Die Förderung schwerbehinderter Beschäftigter wird als eine wesentliche Aufgabe der Führungskräfte des XXX verankert. Die Führungskräfte identifizieren berufliche Weiterentwicklungs- bzw. Aufstiegsmöglichkeiten, erörtern diese mit den Betroffenen und setzen sie - soweit möglich - zielgerichtet um. Die Personalentwicklung im XXX unterstützt die Führungskräfte in der Förderung schwerbehinderter Menschen und in der Entwicklung geeigneter Strategien zur Verbesserung der quantitativen Beschäftigung.

Maßnahmen
Maßnahme 12:
Das Personalreferat klärt vor Anforderung einer Beurteilung mit dem schwerbehinderten Menschen, ob vor der Erstellung einer dienstlichen Beurteilung die Schwerbehindertenvertretung zu Umfang und Auswirkung der Behinderung auf Leistung, Befähigung und Einsatzmöglichkeit angehört werden soll.
Maßnahme 13:
Bei der Beurteilung der Leistung wird eine etwaige Minderung der Arbeits- und Verwendungsfähigkeit durch die Behinderung berücksichtigt. Eine Minderung der Leistungsfähigkeit in quantitativer Hinsicht wird nicht als Nachteil gewertet.
Maßnahme 14:
Die Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräche (MVG) werden dazu genutzt, neben der persönlichen Zusammenarbeit, den beruflichen Stärken und Schwächen und der Arbeitsorganisation auch behinderungsbedingte Problemstellungen zu thematisieren und lösungsorientiert zu besprechen.
Maßnahme 15:
Besondere Nachteile schwerbehinderter Menschen im Vergleich zu nichtbehinderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Prüfungen, Leistungsnachweisen oder Übungsarbeiten werden einzelfallbezogen ausgeglichen, z. B. durch Zeitverlängerung, die Nutzung unterschiedlicher technischer Hilfen und/oder die Stellung geeigneter Ersatzaufgaben. Entsprechende Vereinbarungen werden auf Antrag der oder des betroffenen Schwerbehinderten vor der Teilnahme vereinbart.

2.3 Grad der Behinderung


§ 72 Abs. 1 SBG IX fordert vom Arbeitgeber bei der Erfüllung der Beschäftigungspflicht die Berücksichtigung auch schwerbehinderter Menschen, die nach Art und Schwere der Behinderung im Arbeitsleben besonders betroffen sind. Diesem Personenkreis werden Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 80 % zugerechnet von denen das XXX aktuell XXX, darunter XXX Rollstuhlfahrer sowie XXX Blinde und Schwersehbehinderte, beschäftigt. Dies entspricht mit 29,6 % fast einem Drittel aller schwerbehinderten Beschäftigten bzw. der ihnen Gleichgestellten.

Ziel
Nach Art und Schwere der Behinderung besonders betroffene Menschen werden mindestens im Umfang von 33 % aller schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Individuelle Lösungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden entwickelt insbesondere unter Berücksichtigung sich verändernder Arbeitsprozesse.

Maßnahmen
Maßnahme 16:
Um die engagierte Zusammenarbeit von Personalverantwortlichen, Schwerbehinderten- bzw. Personalvertretung und dem Beauftragten des Arbeitgebers im XXX zu stützen, finden regelmäßige Abstimmungsgespräche zwischen den Genannten statt, zu denen das Integrationsamt und Reha-Träger hinzugezogen werden können, sollten die XXX Bemühungen und Möglichkeiten als nicht ausreichend angesehen werden.

3. Arbeitsplatzgestaltung, Gestaltung des Arbeitsumfeldes, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit


Der schwerbehinderte Mensch hat gem. § 81 SGB IX Anspruch auf eine möglichst dauerhafte behinderungsgerechte Beschäftigung, bei der er seine Fähigkeiten und
Kenntnisse voll verwerten und weiterentwickeln kann.

Ziel
In Zusammenarbeit mit der Schwerbehindertenvertretung und dem Beauftragten des Arbeitgebers und bei Bedarf dem Integrationsamt werden die Arbeitsplätze im XXX und ihr Arbeitsumfeld behinderungsgerecht gestaltet bzw. ihre Ausstattung mit den erforderlichen technischen Arbeitshilfen gewährleistet.

Maßnahmen
Maßnahme 17:
Die Schwerbehindertenvertretung wird bei der Planung von Neu- und Umbauten sowie bei der Anmietung von Diensträumen beteiligt. Dies gilt auch für die Zuteilung von Arbeitsräumen und Arbeitsplätzen innerhalb der Dienstgebäude des XXX.
Maßnahme 18:
Zur Erleichterung der Arbeit und Erhöhung der Leistungsfähigkeit werden die nach Art und Umfang der Behinderung erforderlichen technischen Hilfsmittel so weit wie möglich bereitgestellt und der Arbeitsplatz mit den notwendigen technischen Arbeitshilfen ausgestattet.
Maßnahme 19:
Den schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des XXX werden bei besonderen witterungsbedingten Gegebenheiten, die sich auf Beschäftigte mit einschlägiger Behinderung stark beeinträchtigend auswirken können, Erleichterungen wie z.B. eine angepasste Lage und/oder Verteilung der Arbeitszeit gewährt.
Maßnahme 20:
Entsprechend den Regelungen der Schwerbehindertenrichtlinien dürfen sich schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Dienstreisen nur mit fremder Hilfe ausführen können, auch von einer nicht im XXX stehenden Person begleiten lassen.
Maßnahme 21:
Den schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des XXX kann, soweit Dienstkraftwagen verfügbar sind, die Möglichkeit von Transferfahrten zwischen Wohnung und Dienststelle eingeräumt werden, sofern die Wohnung innerhalb des Dienstortes oder eines benachbarten Wohngebietes liegt.
Maßnahme 22:
Die Parkplatzkommission prüft auf Wunsch schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wegen ihrer Behinderung auf den Gebrauch eines Kraftfahrzeuges auf dem Weg zu und von der Dienststelle angewiesen sind, das Angebot geeigneter Parkmöglichkeiten.
Maßnahme 23:
Um die Teilhabe von schwerbehinderten Menschen am Arbeitsleben zu fördern, werden im XXX insbesondere für diesen Personenkreis flexible Formen der Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation mit Hilfe von Internet, Intranet und E-Mail geprüft und gegebenenfalls angeboten.
Maßnahme 24:
Zur Erprobung wird im XXX ein Telearbeitsplatz für einen schwerbehinderten Menschen eingerichtet. der durch seine Behinderung in der Mobilität und damit an der Teilhabe am Arbeitsleben eingeschränkt ist. Voraussetzung ist ein entsprechendes Interesse und die allgemeine Eignung des Arbeitsgebietes.
Maßnahme 25:
Sofern alle innerbetrieblichen Maßnahmen wie behindertengerechte Arbeitsplatzauswahl sowie Organisation, Einrichtung und Ausgestaltung des Arbeitsplatzes vom XXX ausgeschöpft sind und das Integrationsamt dem schwerbehinderten Mensch nach § 102 Absatz 4 SGB IX die Übernahme der Kosten für eine Arbeitsassistenz zusagt, prüft das XXX, inwieweit es in diesen Fällen selbst anstelle des schwerbehinderten Menschen als Arbeitgeber fungieren kann.

4. Information und Kommunikation


Personalentwicklung und damit die Förderung schwerbehinderter Beschäftigter ist primär eine Führungsaufgabe der XXX- und Abteilungsleitungen. Aber auch auf allen anderen Ebenen muss eine breite Akzeptanz für die Integration schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen werden. Sie ist für eine erfolgreiche Umsetzung der Ziele des SGB IX unabdingbar.

Ziel
Die XXX - interne Information und Kommunikation zur Integration Schwerbehinderter wird weiter verbessert.

Maßnahmen
Maßnahme 26:
Diese Vereinbarung wird in Führungskräfte- und Dienstbesprechungen der Abteilungen thematisiert. Die Dienststelle unterstützt die Abteilungen durch eine jährliche Statistik über die Situation der schwerbehinderten Beschäftigten auf XXX- und Abteilungsebene.
Maßnahme 27:
Die Zeitung "XXX" wird als Forum für Berichte über die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen, über besondere Problemlagen und über Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung der schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen genutzt.
Maßnahme 28:
Die Schwerbehindertenvertretung baut im Intranet des XXX eine strukturierte Informationsplattform zu Schwerbehindertenangelegenheiten
auf.
Maßnahme 29:
Die Schwerbehindertenvertretung wird eine Schulungsmaßnahme konzipieren und zusammen mit der Dienststelle anbieten, die sich an die Personalverantwortlichen und die Führungskräfte des XXX ab XXX -leitungsebene richtet.

5. XXX und nachgeordneter Bereich


Diese Vereinbarung hat sich zum einen das Ziel gesetzt, zu einer konkreten Verbesserung der Situation schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im XXX beizutragen, zum anderen erfüllt sie auch eine Vorbildfunktion für entsprechende Integrationsvereinbarungen der Dienststellen im nachgeordneten Bereich.

Ziel
Die Dienststellen des nachgeordneten Bereichs schließen eine auf ihre individuelle Situation bezogene Integrationsvereinbarung nach dem Muster dieser Vereinbarung ab.

Maßnahmen
Maßnahme 30:
Das XXX wird diese Vereinbarung allen nachgeordneten Behördenleitungen und allen Schwerbehindertenvertretungen seines nachgeordneten Bereiches zur Kenntnis geben.
Maßnahme 31:
Das XXX wird prüfen, inwieweit für Dienststellen des nachgeordneten Bereichs der Abschluss einer Dienstvereinbarung verpflichtend gemacht werden kann, sofern diese die Beschäftigungspflicht in zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren nicht erfüllen konnten.

6. Sonstiges und Inkrafttreten


Diese Vereinbarung tritt rückwirkend am XXX in Kraft.

Dienststelle und Schwerbehindertenvertretung tauschen sich regelmäßig über den Stand der Zielerreichung aus und erörtern weitere mögliche Maßnahmen.

Verhandlungen zur Anpassung der Integrationsvereinbarung an geänderte rechtliche oder tatsächliche Verhältnisse werden aufgenommen, sobald dies Schwerbehindertenvertretung oder Dienststelle wünschen.

XXX
Ort, Datum

XXX
Unterschriften

Weiterführende Informationen zur Inklusionsvereinbarung

Mit Inkraftreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wurde u. a. die Bezeichnung von Integrationsvereinbarung zu Inklusionsvereinbarung geändert. Die bereits abgeschlossenen Integrationsvereinbarungen behalten weiter ihre Gültigkeit. Entsprechend finden Sie auch noch Integrationsvereinbarungen hier im Portal.

Sollten Sie eine interessante Vereinbarung finden, die aber noch vom Status her als Integrationsvereinbarung abgeschlossen wurde, so können Sie über den folgenden Link die gesetzlichen Änderungen durch das BTHG abrufen.

Gegenüberstellung SGB IX neu / alt anzeigen (PDF)

Referenznummer:

IV/0081


Informationsstand: 29.07.2021