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Praxisbeispiel
Arbeits­platz­gestaltung für eine Rechtsanwaltsgehilfin

Wo lag die Herausforderung?

Die Frau ist schwerhörig und nur eingeschränkt fähig akustische Informationen wahrzunehmen. Behinderungsbedingt müssen deshalb Sprache und Signale so verstärkt werden, dass sie von ihr ausreichend wahrgenommen werden können.

Was wurde gemacht?

Sie erhielt Hörgeräte mit Richtmikrofon und Filterfunktion zum besseren Verstehen von Sprache und Dämpfung von Störschal, die auch zum Telefonieren eingesetzt werden können.

Schlagworte und weitere Informationen

Die zuzahlungsfreien Hörgeräte wurden von der gesetzlichen Krankenversicherung gefördert. Die Beratung, Messungen sowie Anpassung der Hörgeräte erfolgte durch einen Hörgeräteakustiker.

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist eine Rechtsanwaltskanzlei.

Behinderung und Funktionseinschränkung der Mitarbeiterin:

Die Frau hat eine Hörbehinderung bzw. ist schwerhörig. Sie ist nur eingeschränkt fähig akustische Informationen, z. B. Lautsprache und Signale, wahrzunehmen. Behinderungsbedingt müssen deshalb hörbare Informationen so verstärkt oder umgewandelt werden, dass sie von der Frau akustisch oder optisch wahrgenommen werden können.

Ausbildung und Beruf:

Die Frau absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin und arbeitet in ihrem erlernten Beruf beim Arbeitgeber.
In REHADAT finden Sie auch Ausbildungseinrichtungen für schwerhörige und gehörlose Menschen.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Die Rechtsanwaltsgehilfin arbeitet an einem Bildschirmarbeitsplatz in einem Büro. Zu Ihren Aufgaben gehören Büroarbeiten, wie z. B. das Verfassen von Schriftstücken am PC und das Telefonieren. Mit Hilfe ihrer Hörgeräte, die über Richtmikrofone sowie drei einstellbare Programme verfügen und die Dämpfung von Störgeräuschen ermöglichen, kann Sie Sprache und Signale (Tür- und Telefonklingel) ausreichend wahrnehmen und auch Telefonate führen. Zum Telefonieren stellt Sie dabei die Hörgeräte auf die T-Funktion, zum nutzten der Telefonspulen, um. So kann das Gesprochene direkt über das elektromagnetische Feld des Telefonhörers über die Spulen in die Hörgeräte zum Verstärken übertragen und besser verstanden werden. Das vorhandene Telefon musste nicht ausgetauscht werden, da dessen Hörer ein ausreichend starkes elektromagnetisches Feld zum Telefoniren über die Spulen der Hörgeräte erzeugt.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • ERGOS - Hören
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Hören

Referenznummer:

R/PB2699


Informationsstand: 28.10.2019