Inhalt

Praxisbeispiel
Aktionsplan 1.0 der gesetzlichen Unfallversicherung

Es gibt eine Abbildung zu diesem Praxisbeispiel:
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Kurzbeschreibung:

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) legt verbindliche Regeln zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fest. Zu diesem Personenkreis zählen auch durch Arbeits- und Wegeunfälle Verletzte und von Berufskrankheiten Betroffene, für welche die gesetzliche Unfallversicherung (UV) zuständig ist.
Nicht nur staatliche Stellen sind aufgefordert sie umzusetzen, sondern auch Körperschaften des öffentlichen Rechts wie die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie gehören zum Kreis derjenigen, die eine besondere Verantwortung für die soziale und gesundheitliche Sicherung tragen.

Aktionspläne mit konkreten Zielen, Maßnahmen und Aktionen dienen dazu, den Geist und die Vorgaben der UN-BRK in konkretes und verbindliches Handeln zu übersetzen.

Mit ihrem Aktionsplan möchte die gesetzliche Unfallversicherung einen eigenständigen und nachhaltigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft leisten. Bereits bisher orientiert sie sich an dem Leitbild: "Im Mittelpunkt steht der Mensch". Diese Werteorientierung wird in der gesetzlichen Unfallversicherung nach innen und außen gelebt. Das Anliegen der UN-Behindertenrechtskonvention passt also in ihr Leitbild, und der Aktionsplan kann an eine bewährte Praxis anknüpfen.

Der Aktionsplan 1.0 wurde im November 2011 auf den Weg gebracht und galt von 2014 bis 2015. Sein Schwerpunkt lag darauf, die Inhalte der UN-BRK praxisorientiert in fünf Handlungsfeldern umzusetzen - dazu wurden entsprechende Ziele definiert.

In den Jahren 2012–2014 wurde ein Großteil der 73 Aktionen und Maßnahmen des vom Vorstand der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) vorgegebenen Aktionsplans begonnen. Viele davon wurden bereits verstetigt und ein Teil wurde abgeschlossen. Zusätzlich zu den Maßnahmen im Aktionsplan wurden sowohl auf der Ebene der DGUV als Arbeitgeber als auch bei den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (UV-Trägern) weitere Maßnahmen zur Umsetzung der UN-BRK durchgeführt.

In REHADAT finden Sie auch den neuen Aktionsplan 2.0 der gesetzlichen Unfallversicherung. für den Zeitraum 2015-2017.

Aus dem Inhalt:

Grundlagen:
- Vorbemerkung
- Ziele und Aufgaben des Aktionsplans
- Die Situation von Menschen mit Behinderungen
- Leitprinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention
- Der Weg zum Aktionsplan
- Die Struktur des Aktionsplans
- Anforderungen an den Aktionsplan und ihre Umsetzung

Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen:
- Handlungsfeld 1: Bewusstseinsbildung
- Handlungsfeld 2: Barrierefreiheit
- Handlungsfeld 3: Partizipation
- Handlungsfeld 4: Individualisierung und Vielfalt
- Handlungsfeld 5: Lebensräume und Inklusion

Umsetzung des Aktionsplans:
Zusammenfassung
Zeitplan und Phasen
Organisationsstrukturen
Partizipation
Evaluation der Umsetzung des Aktionsplans
Finanzierung
Ausblick

Anhänge und Verzeichnisse:
Literatur
Abkürzungsverzeichnis
Anhang 1: Handlungsfelder und Ziele auf einen Blick
Anhang 2: Gremien
Impressum

Schlagworte und weitere Informationen

Es liegen keine Informationen zur Förderung vor.

Den kompletten Aktionsplan 1.0 der gesetzlichen Unfallversicherung erhalten Sie bei der DGUV bzw. über den folgenden Link:

http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/aktionsplan_dt-20120301_web-(3).pdf

ICF-Items

Es liegen keine Angaben vor.

Referenznummer:

Pb/110939


Informationsstand: 10.10.2016

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