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Praxisbeispiel
Barrierefreie Gestaltung für einen Manager

Wo lag die Herausforderung?

Der Mann ist behinderungsbedingt weniger mobil aufgrund des Rollstuhls und sein Greifraum ist eingeschränkt. Es mussten entsprechende Veränderungen vorgenommen werden, damit der Mann den Arbeitsweg weiterhin auf sich nehmen kann.

Was wurde gemacht?

Damit der Mann den 21. Stockwerk barrierefrei erreichen kann wurde im Gebäude ab dem 20. Stockwerk ein Treppenaufzug mit Rollstuhlplattform installiert.

Schlagworte und weitere Informationen

Die barrierefreie Gestaltung wurde vom Integrations- bzw. Inklusionsamt gefördert.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Telefon-Nummern der Integrations- bzw. Inklusionsämter.

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist ein Großunternehmen, das Margarine herstellt.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mitarbeiters:

Der Mann ist querschnittsgelähmt und auf die Nutzung eines Rollstuhls angewiesen. Sein Greifraum und seine Mobilität sind behinderungsbedingt eingeschränkt. Der GdB (Grad der Behinderung) beträgt 100.

Beruf:

Der Mann ist als Produktmanager beim Arbeitgeber beschäftigt.

Arbeitsaufgabe:

Der Produktmanager ist für die Vermarktung der Margarine zuständig. Er entwickelt dazu Marketing-Strategien, analysiert Marktforschungsdaten, erstellt Prognosen und unterstützt die Entwicklung von Prototypen bzw. Produktvarianten.

Arbeitsumgebung (Istzustand):

Fast das gesamte Gebäude ist für den Produktmanager barrierefrei zugänglich. Mit Hilfe eines Fahrstuhls gelangt er zu seinem Arbeitsplatz. Zur Ausübung seiner Tätigkeit muss er auch die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens aufsuchen, z. B. die Versuchsküche, die Sensorikabteilung, die Verpackungsentwicklung und die Qualitätskontrolle. Diese Abteilungen befinden sich im 21. Stockwerk des Gebäudes. Die Fahrstühle enden jedoch im 20. Stockwerk, so dass das 21. Stockwerk nur über eine Treppe erreicht werden kann. Der Produktmanager muss daher von seinen Kollegen mit seinem Rollstuhl diese Treppe rauf oder runter getragen werden.

Arbeitsumgebung (Sollzustand):

Der Zugang zum 21. Stockwerk muss barrierefrei gestaltet werden, damit der Produktmanager die Räume auf dieser Etage zu jeder Zeit und ohne Hilfe erreichen kann. Um das zu ermöglichen, wurde im Treppenhaus ab dem 20. Stockwerk ein Treppenaufzug mit Rollstuhlplattform installiert.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • EFL - Gehen
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz)
  • EFL - Stehen (längeres/vorgeneigt/Rotation)
  • EFL - Steigen (Leiter/Treppe)
  • EFL - Treppe steigen
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz)
  • ERGOS - Laufen (Gehen)
  • ERGOS - Reichen
  • ERGOS - Stehen
  • ERGOS - Treppensteigen
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Armbewegungen
  • IMBA - Gehen/Steigen
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)
  • IMBA - Stehen

Referenznummer:

R/PB4815


Informationsstand: 09.12.2009