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14 Krankheitstage weniger (01.02.2019)

Studie belegt volkswirtschaftlichen Nutzen von Reha

Grafik Glühbirne

Eine von der AOK und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in Auftrag gegebene repräsentative Studie konnte erstmals die positiven finanziellen Effekte von Reha auf die Volkswirtschaft belegen.

Untersucht wurden die Datensätze von Rehabilitanden mit Rückenschmerzen, der häufigsten Reha-Diagnose bei Erwerbsfähigen. Laut der Studie haben Menschen mit chronischen Rückenbeschwerden, die an einer Rehabilitation teilnehmen, in den ersten beiden Jahren nach einer Reha durchschnittlich 14 Krankheitstage weniger im Vergleich zu Patienten, die keine Reha-Maßnahme durchlaufen.

Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Rechnung belegt nicht nur, dass sich die Kosten für eine Reha amortisieren, sondern auch, dass sich dadurch sogar mehr als 700 € pro Rehabilitanden einsparen lassen. Hochgerechnet für 346.000 Rehabilitanden der Orthopädie ergibt das laut Studie eine Ersparnis von 243 Mio. € pro Jahr. Weitere Effekte, wie eine Stabilisierung von Erwerbsverläufen und Vermeidung bzw. Verzögerung von Berentungen, seien dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Mehr Informationen finden zur Studie finden Sie bei der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation: www.dvfr.de.