Inhalt

in Praxisbeispielen blättern

  • Beispiel

Angaben zum Praxisbeispiel

Arbeitsplatzgestaltung für einen Auszubildenden mit einer Kinderlähmung zum Bauzeichner in einem Ingenieurbüro

Arbeitgeber:

Bei dem Arbeitgeber handelt es sich um ein Ingenieurbüro mit fünf Angestellten, das im Bereich Hochbau tätig ist. Der Arbeitgeber hat sich entschlossen einen schwerbehinderten Jugendlichen auszubilden.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Jugendlichen:

Der Jugendliche hat eine Kinderlähmung. Seine Kniestreckung und Fußanhebung ist eingeschränkt, was zu einer Gehbehinderung führt. Er hat einen Grad der Behinderung (GdB) von 80. Der Schwerbehindertenausweis enthält das Merkzeichen G.

Übergang Schule - Ausbildung:

Der Jugendliche besitzt die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Nach seiner Schulzeit absolvierte er ein Praktikum in seinem jetzigen Ausbildungsbetrieb (Ingenieurbüro). Im Rahmen des Praktikums konnte der Jugendliche den Arbeitgeber von seinen fachlichen und sozialen Voraussetzungen für eine Ausbildung überzeugen, so dass der Arbeitgeber sich entschloss den Jugendlichen zum Bauzeichner auszubilden.
In REHADAT finden Sie auch Einrichtungen, die behinderte Menschen ausbilden.

Ausbildung und Arbeitsplatz:

EDV-Kenntnisse gehören zum Wesentlichen Inhalt der Berufsausbildung. Für den Auszubildenden wurde deshalb eine CAD-Anlage (Hardware) mit entsprechender Software zur Erstellung von Bau-Zeichnungen angeschafft. Auf Grund der vorliegenden Behinderung sollte der Auszubildenden eine wechselnde Körperhaltung bzw. Arbeitshaltung, zwischen sitzend und stehend, bei der Ausübung der Tätigkeit am Bildschirmarbeitsplatz einnehmen. Um dies zu ermöglichen, wurde ein höhenverstellbarer Arbeitstisch mit geteilten Arbeitsflächen, ein ergonomischer Bürodrehstuhl und eine Stehhilfe (Stehsitz) eingesetzt.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte aus der Gruppe:


Förderung:

Dem Arbeitgeber wurde vom Integrationsamt für die Neueinrichtung des Ausbildungsplatzes ein Zuschuss in Höhe von 80% der Kosten gewährt, da durch die Förderung ein Ausbildungsplatz für einen benachteiligten schwerbehinderten Jugendlichen geschaffen werden konnte.
In REHADAT finden Sie auch die Adresse und Tel.-Nr. der Integrationsämter.



Schlagworte und weitere Informationen

  • Arbeitgeber /
  • Arbeitsmittel /
  • Arbeitsplatzgestaltung /
  • Arbeitsstuhl /
  • Arbeitstisch /
  • Ausbildung /
  • Bautechnik /
  • Bauzeichner /
  • Bauzeichnung /
  • Bein /
  • Beinbehinderung /
  • Beinlähmung /
  • berufliche Rehabilitation /
  • Berufsausbildung /
  • Bildschirmarbeit /
  • Bildschirmarbeitsplatz /
  • Bildungsportal /
  • Büro /
  • Büroeinrichtung /
  • Bürostuhl /
  • CAD /
  • Computer /
  • EASTIN /
  • Erstausbildung /
  • Erwerbstätigkeit /
  • Fuß /
  • Fußbehinderung /
  • Gehbehinderung /
  • Gehen /
  • Hilfsmittel /
  • Hilfsmittelportal /
  • Ingenieurbüro /
  • Integrationsamt /
  • Kinderlähmung /
  • Körperbehinderung /
  • Körperbelastung /
  • Körperhaltung /
  • Lähmung /
  • Portal Gute Praxis / Ausbildung und Qualifizierung /
  • Portal Gute Praxis / Neurologische Behinderung /
  • Portal Gute Praxis / Praktikum und Probebeschäftigung /
  • Praktikum /
  • Qualifizierung /
  • Rückenmark /
  • Schreibtisch /
  • Schule /
  • Sitz /
  • Stehen /
  • Stehhilfe /
  • Stehsitz /
  • Stuhl /
  • Talentplus /
  • technische Beratung /
  • technische Zeichnung /
  • Teilhabe /
  • Teilhabe am Arbeitsleben /
  • Tisch /
  • Übergang Schule-Beruf /
  • Vollzeitarbeit /
  • Zeichner /
  • Zeichnung

  • EFL - Gehen /
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz) /
  • EFL - Stehen (längeres/vorgeneigt/Rotation) /
  • ERGOS - Laufen (Gehen) /
  • ERGOS - Stehen /
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz) /
  • IMBA - Arbeitszeit /
  • IMBA - Gehen/Steigen /
  • IMBA - Stehen /
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)


Referenznummer:

R/PB5008



Informationsstand: 25.11.2009