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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Weiterbildung für Frauen mit Behinderung in Berlin

Eine Bedarfs- und Angebotsanalyse FrauenComputerZentrumBerlin e.V.



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2009, 115 Seiten: PDF


Jahr:

2009



Link(s):


Link zu der Studie (PDF | 829 KB)


Abstract:


Die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen geförderte und vom FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) durchgeführte Studie Berufliche Weiterbildung für Frauen mit Behinderung in Berlin wurde der interessierten Öffentlichkeit am 10. Februar in den Räumen der Senatsverwaltung vorgestellt. Nach der Veranstaltungseröffnung durch die Staatssekretärin Almuth Nehring-Venus wurden zentrale Ergebnisse der qualitativen Bedarfs- und Angebotsanalyse präsentiert.

Im Fokus der Studie stehen Teilhabemöglichkeiten und -bedürfnisse von Frauen mit Behinderung sowie die Untersuchung unterschiedlicher Formen von Mehrfachdiskriminierung. Denn obwohl der Frauenanteil an beruflicher Weiterbildung im Mai 2008 bundesweit 47,5 Prozent betrug, lag der Frauenanteil unter den Menschen mit Behinderung, die an beruflichen Fortbildungsmaßnahmen teilnahmen, nur bei 38,2 Prozent.

Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Projekt basiert auf zahlreichen qualitativen Interviews mit behinderten Frauen sowie mit Akteurinnen und Akteuren der beruflichen Bildung und Rehabilitation. Die Interviews dienten der Erhebung und Gegenüberstellung des beruflichen Qualifizierungsbedarfs von Frauen mit Behinderung und den aktuellen Fortbildungsmöglichkeiten in Berlin.

Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt, dass die betroffenen Frauen den Zugang zu Informationen über die Möglichkeiten beruflicher Weiterbildung als ausgesprochen schwierig und langwierig wahrnehmen. Dabei vermissen sie sowohl einschlägige und kompetente Beratungsangebote über Qualifizierungsmaßnahmen als auch über deren Finanzierung. Außerdem fehlen ihnen Informationen über die Barrierefreiheit der jeweiligen Schulungsorte und deren technische Ausstattung.

Die befragten Einrichtungen und Dienststellen der beruflichen Bildung bemängeln mehrheitlich ein durch ungenügende Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen verursachtes Informationsdefizit. Daraus wiederum resultiere eine unzulängliche Beratung der betroffenen Frauen, zumal der Beratungs-, Informations- und Weiterbildungsbedarf der Frauen je nach Art der Beeinträchtigung und Dauer der Erkrankung sehr unterschiedlich und entsprechend aufwendig sei.

Eine besondere Qualität der Studie liegt in den umfangreichen und differenzierten Handlungsempfehlungen, die aus den Interviewergebnissen und unter Berücksichtigung anderer Studien und Projekte abgeleitet werden konnten. Die Empfehlungen zielen auf eine praktische Verbesserung der Möglichkeiten zur Teilhabe an Maßnahmen der beruflichen Bildung und am Erwerbsleben für behinderte Frauen.

Die zuständigen institutionellen und freien Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung sowie die Kostenträger von Bildungsmaßnahmen erhalten vielfältige Anregungen und Vorschläge zur Optimierung ihrer Dienstleistungen und Angebote inklusive einer Vielzahl ausgewählter Good Practice- beziehungsweise Good Concept-Beispiele.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB)
Homepage: https://www.fczb.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV4489xA


Informationsstand: 17.02.2009

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