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Neurologische Behinderung

Neurologische Behinderungen entstehen durch Schädigungen des Nervensystems. Sie können das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) und / oder das periphere Nervensystem (restliche Nerven außerhalb des Gehirns und Rückenmarks) betreffen.

Zu den Ursachen zählen Erkrankungen wie Multiple Sklerose (MS), Schlaganfall oder Epilepsie aber auch Unfälle mit Hirn- oder Rückenmarksschädigung.

Neben den physischen Auswirkungen kommen bei fortschreitenden Erkrankungen wie bei MS auch psychische Belastungen hinzu.

Welche Fähigkeiten und Aktivitäten können betroffen sein?

  • Informationen wahrnehmen und verarbeiten (Hören, Sehen, Fühlen)
  • Kommunikation (Sprechen, Gestik, Mimik)
  • geistige Aktivitäten (Denken, Gedächtnis, Konzentration)
  • Verhalten (Motivation, Stimmungslage, Selbst­stän­dig­keit)
  • Mobilität (Gehen, Treppensteigen, Fahrzeuge fahren)
  • Motorik (Kopf-, Arm-, Hand-, Finger- und Beinbewegungen)
  • Einnahme und Halten von Körperpositionen (Stehen, Aufstehen)
  • Gegenstände tragen, bewegen und handhaben
  • Arbeiten bei bestimmten Körperbelastungen (Muskelarbeit, Arbeitstempo)
  • Selbstversorgung (Toilette benutzen)

Was kann getan werden?

  • Einschaltung des Technischen Beratungsdienstes, Integrationsfachdienstes (IFD)
  • stufenweise Wiedereingliederung
  • Einsatz von Hilfsmitteln zur Mobilität / Barrierefreiheit und zur Arbeitsgestaltung
  • Ausbildung / Umschulung
  • Veränderung der Arbeitsorganisation (Arbeitszeit, Pausen, Telearbeit)
  • Prävention / Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Praxisbeispiele (170)

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