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Angaben zum Praxisbeispiel

Unterstützte Beschäftigung für einen Bäckerhelfer mit Down-Syndrom in einer Bäckerei im Rahmen einer beruflich ambulanten Rehabilitation

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist eine Bäckerei.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Jugendlichen:

Der Jugendliche hat das Down-Syndrom und ist geistig behindert. Aufgrund seiner Behinderung hat er Einschränkungen beim Lesen, Schreiben, Lernen und Merken. Außerdem benötigt er Unterstützung bei geistig anspruchsvolleren Tätigkeiten.

Übergang Schule - Beruf:

Der Jugendliche besuchte eine integrative Gesamtschule. Anschließend nahm er an einem Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) teil. Zu einem Fachdienst für die berufliche ambulante Rehabilitation für Menschen mit Behinderung kam er nach dem Besuch des Berufsvorbereitungsjahres über das Reha-Team der Arbeitsagentur, um ein Betriebliches Arbeitstraining im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung (UB) in einer Bäckerei zu absolvieren. Die Tätigkeit des Fachdienstes zielt auf die Integration von behinderten Menschen in reguläre Beschäftigungsverhältnisse des allgemeinen Arbeitsmarktes. Zu diesem Zweck wurde für den Jugendlichen eine Bäckerei in der Nähe seines Wohnortes gefunden. Das Betriebliche Arbeitstraining und die Betreuung durch den Fachdienst waren in der Anfangsphase äußerst intensiv, bis der Jugendliche nach zwei Jahren vom Inhaber der Bäckerei fest als Bäckerhelfer eingestellt wurde.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Zu den Aufgabenbereichen des Backhelfers in der Bäckerei gehören das Drücken von Franzbrötchen, Schreddern von Brötchen zu Paniermehl, Setzen von Teiglingen auf Backbleche, Vorbereitung von Mohn- und Sesambrötchen, Rollen von Croissants und Ausfegen der Backstube. Dabei wird er weiter durchschnittlich vier Stunden pro Woche vom Fachdienst berufsbegleitend unterstützt.

Arbeitsumgebung - Mobilität:

Mit dem Jugendlichen wurde vom Fachdienst ein Mobilitäts- bzw. Fahrtraining durchgeführt, damit er den Arbeitsweg selbständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen kann.

Förderung und Mitwirkung:

Die Dienstleistung des Fachdienstes wurde von der Arbeitsagentur gefördert.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.-Nr. der Arbeitsagenturen und Integrationsfachdienste.



Schlagworte und weitere Informationen

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Referenznummer:

R/PB5341



Informationsstand: 21.07.2015