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Angaben zum Praxisbeispiel

Berufsvorbereitung für einen geistig behinderten Mitarbeiter in einer Druckerei durch einen Job-Coach

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist eine Druckerei mit 25 Mitarbeitern.

Behinderung und Funktionseinschränkungen des Mitarbeiters:
Der Mann hat eine geistige Behinderung. Seine Fähigkeiten zu lernen bzw. sich etwas zu merken, zu lesen und zu schreiben sind eingeschränkt.

Ausbildung:

Der Mann besuchte eine Förderschule für geistig behinderte Menschen. Anschließend absolvierte er zunächst mehrere Praktika in der Druckerei. Seit einem Jahr nimmt er dort an einer betrieblichen Berufsvorbereitung teil. In der Druckerei werden vorwiegend technische Kataloge produziert und gedruckt. Der Mann wird für einfache Helfertätigkeiten angelernt. Begleitet wird er von einem Mitarbeiter des Integrationsfachdienstes. Dieser ist auch zuständig für die praktische Umsetzung der Qualifizierung. Er klärt zum Beispiel organisatorische Fragen, stimmt die Durchführung der Berufsvorbereitung mit der Arbeitsagentur ab und bespricht mit dem Betrieb, welche Tätigkeiten für den Mitarbeiter geeignet sind. Für die Einarbeitung des Mitarbeiters, der geringe Lese- und Schreibkenntnisse hat, organisierte er ein spezielles Training durch einen Job-Coach.
In REHADAT finden Sie auch Informationen zu Einrichtungen, die Menschen mit einer geistigen Behinderung ausbilden und die Adressen der Integrationsfachdienste.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Der Mann arbeitet hauptsächlich als Unterstützung an der großen Druckmaschine. Hier reinigt er täglich die Rakel, eine Auffangvorrichtung für überschüssige Farbe. leert die Waschlösungsbehälter, sortiert Lappen, besorgt Papierpaletten aus dem Kellerlager und folgt den weiteren Anweisungen der beiden Vorarbeiter. Der Job-Coach erklärt ihm anhand von Zeichnungen und Fotos, an welchen Stellen die Druckmaschine besonders gründlich gereinigt werden muss. Um seine Konzentrationsfähigkeit zu trainieren, benutzt der Job-Coach ein spezielles Computerprogramm.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:


Förderung:

Die Maßnahme wird vom Integrationsamt und der Arbeitsagentur gefördert.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Telefon-Nummern der Integrationsämter und Arbeitsagenturen.



Schlagworte und weitere Informationen

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Referenznummer:

R/PB5340



Informationsstand: 11.05.2006