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Angaben zum Praxisbeispiel

Arbeitsplatzgestaltung für einen angelernten Mitarbeiter mit einer geistigen Behinderung

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist ein kleiner Metallbaubetrieb. Er plant einen langfristigen Auftrag zu übernehmen und möchte dafür seinen schwerbehinderten Mitarbeiter einsetzen.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mitarbeiters:

Der Mann hat eine geistige Behinderung. Sein Auffassungsvermögen bzw. seine Fähigkeit komplexe Sachverhalte schnell zu erlernen ist eingeschränkt.

Beruf:

Der Mann wurde von den Kollegen angelernt und soweit ausgebildet, dass er einfache Heft- und Schweißarbeiten ausführen kann.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Der Mitarbeiter konnte in der Werkstatt des Metallbaubetriebes mit den einfachen Heft- und Schweißarbeiten (z. B. für Treppengeländer) nicht mehr voll ausgelastet werden. Ein flexibler Einsatz auf den Baustellen war nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich, so dass weitere Arbeiten nur im Bereich der Werkstatt übernommen werden können. Der Mitarbeiter soll deshalb für den neuen Auftrag eingesetzt werden. Im Rahmen des Auftrages müssen Rohre und Profile (aus Flach-, Rund- und Vierkantstahl) gebogen werden. Die erforderlichen Biegearbeiten sind eine gute Ergänzung zum Aufgabenbereich des Mitarbeiters und können von ihm an einer elektro-hydraulischen Biegemaschine mit dem entsprechenden Zubehör, die bzw. das neu angeschafft werden muss, ausgeführt werden. Die Einstellwerte zum Biegen der verschiedenen Rohre und Profile werden vom Meister am PC mittels einer vom Maschinenhersteller mitgelieferten Software ermittelt und dem Mitarbeiter mit den Arbeitsaufträgen mitgeteilt. Das Einstellen der Biegemaschine ist nach kurzer Einweisungszeit auch von dem Mitarbeiter problemlos zu bewerkstelligen.

Förderung:

Die Anschaffung der Biegemaschine wurde zu 60 % vom Integrationsamt gefördert, um damit langfristig den Arbeitsplatz des schwerbehinderten Mitarbeiters zu sichern und um eine Kündigung zu vermeiden.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.-Nummern der Integrationsämter.



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Referenznummer:

R/PB4185



Informationsstand: 24.02.2010