Inhalt

in Praxisbeispielen blättern

  • Beispiel

Angaben zum Praxisbeispiel

Arbeitsplatzgestaltung für einen geistig behinderten Mitarbeiter in einer Werkstatt für behinderte Menschen

Arbeitgeber:

Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) bietet Menschen mit Behinderungen, die nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können, u. a. die Möglichkeit der beruflichen Qualifizierung mit einer anschließenden Beschäftigung im Arbeitsbereich.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.-Nummern der und Literatur über Werkstätten für behinderte Menschen.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mannes:

Der Mann hat eine geistige Behinderung. Er ist nur eingeschränkt fähig zu zählen und zu rechnen.

Ausbildung und Beruf:

Zu Beginn nahm der Mann drei Monate am Eingangsverfahren in der WfbM teil. Im Eingangsverfahren erfolgte die Feststellung der Neigungen, Leistungsfähigkeit, Eignung sowie Fertigkeiten. Auf dieser Basis wurde dann ein entsprechender Eingliederungsplan erstellt. Anschließend wurden im Berufsbildungsbereich zwei Jahre lang seine Fähigkeiten und Fertigkeiten geschult, um später eine Tätigkeit im Arbeitsbereich der WfbM aufnehmen zu können.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Im Arbeitsbereich der WfbM fügt der Mann kleinere Bauteile zusammen. Das dafür benötigte Material wird ihm am Arbeitsplatz bzw. Arbeitstisch auf einem Transportwagen bereitgestellt. Das Zusammenfügen der Bauteile erfolgt mit Hilfe einer Taumelnietmaschine, die auf dem Arbeitstisch steht, in einer sitzenden Arbeitshaltung. Zum Sitzen steht dem Mitarbeiter ein ergonomischer Arbeitsstuhl zur Verfügung. Behinderungsbedingt lässt der Mitarbeiter die zusammengefügten Bauteile durch eine Zählmaschine mit einer Lichtschranke (vgl. Bild), die auch auf dem Arbeitstisch steht, in einen Lagerkasten gleiten, um die jeweils benötigten Mengen richtig abzuzählen. Der Lagerkasten bzw. die zusammengefügten Bauteile werden dann von dem Mitarbeiter mit Hilfe eines Transportwagens zur nächsten Arbeitsstation geschoben, wo die Bauteile von einer anderen Person weiter verarbeitet werden.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:


Förderung:

Die Qualifizierung des Mannes im Berufsbildungsbereich wurde von der Arbeitsagentur gefördert. Das Integrationsamt förderte die Mehrkosten für die behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.-Nummern der Arbeitsagenturen und Integrationsämter.



Schlagworte und weitere Informationen

  • Arbeitsagentur /
  • Arbeitsmittel /
  • Arbeitsplatzgestaltung /
  • Arbeitsstuhl /
  • Arbeitstisch /
  • berufliche Rehabilitation /
  • Berufsbildungsbereich /
  • Einarbeitung /
  • Erwerbstätigkeit /
  • Gehirn /
  • geistige Arbeit /
  • geistige Behinderung /
  • Hilfsmittel /
  • Integrationsamt /
  • jpg /
  • Konfektionierung /
  • Kontrolle /
  • Konzentration /
  • Lernen /
  • Material /
  • Materialtransport /
  • Merken /
  • Montage /
  • Nietmaschine /
  • Produktion /
  • Qualifizierung /
  • Rechnen /
  • Selbständigkeit /
  • Stuhl /
  • technische Beratung /
  • Teilhabe /
  • Teilhabe am Arbeitsleben /
  • Tisch /
  • Transport /
  • Transportgerät /
  • Transporthilfe /
  • Transportwagen /
  • Verpacken /
  • Werkstatt für behinderte Menschen /
  • Zählen /
  • Zählgerät

  • IMBA - Arbeitsplanung /
  • IMBA - Aufmerksamkeit /
  • IMBA - Konzentration /
  • IMBA - Lernen/Merken /
  • IMBA - Problemlösen /
  • IMBA - Rechnen /
  • IMBA - Selbständigkeit /
  • IMBA - Umstellung /
  • IMBA - Vorstellung (Vorstellungsvermögen) /
  • MELBA - Arbeitsplanung /
  • MELBA - Aufmerksamkeit /
  • MELBA - Konzentration /
  • MELBA - Lernen/Merken /
  • MELBA - Problemlösen /
  • MELBA - Rechnen /
  • MELBA - Selbständigkeit /
  • MELBA - Umstellung /
  • MELBA - Vorstellung (Vorstellungsvermögen)


Referenznummer:

R/PB1272



Informationsstand: 20.08.2012