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Unterstützte Beschäftigung/Arbeitsassistenz

Menschen mit einem besonderen Unterstützungsbedarf können durch Unterstützte Beschäftigung (UB) oder durch eine Arbeitsassistenz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden.

Unterstützte Beschäftigung

Unterstützte Beschäftigung erfolgt in der Regel mit Hilfe des Integrationsfachdienstes (IFD), der den zu Unterstützenden am Arbeitsplatz qualifiziert, einarbeitet und begleitet bzw. betreut. Die Qualifizierung und Einarbeitung erfolgt dabei beispielsweise durch ein Betriebliches Arbeitstraining, das auch als Job-Coaching bezeichnet wird.

Unterstützte Beschäftigung kann bis zu zwei, in Ausnahmefällen bis zu drei Jahren dauern und endet im Idealfall mit einem Arbeitsvertrag. Ist danach weiterhin Unterstützung erforderlich, so geschieht dies berufsbegleitend durch den Integrationsfachdienst.

Arbeitsassistenz

Die Arbeitsassistenz unterstützt schwerbehinderte Arbeitnehmer bei dauerhaften oder regelmäßigen Tätigkeiten, die nicht mehr selbst erledigt werden können – auch nicht mit Hilfsmitteln. Die Wochenarbeitszeit muss dabei mindestens 15 Stunden betragen und die Tätigkeit länger als acht Wochen ausgeübt werden. Die erforderliche berufliche Qualifikation besitzt der schwerbehinderte Arbeitnehmer, die Arbeitsassistenz übernimmt nur Hilfstätigkeiten.

Die Assistenzkraft wird entweder selbst vom schwerbehinderte Arbeitnehmer angestellt oder er beauftragt einen Anbieter von Assistenzdienstleistungen.

Praxisbeispiele (65)

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