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Stufenweise Wiedereingliederung

Die Wiedereingliederung in Stufen wird auch als "Hamburger Modell" bezeichnet und ist eine Maßnahme, die meist bei der Rückkehr langzeiterkrankter Mitarbeiter im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) eingesetzt wird.

Sie soll Arbeitnehmer nach längerer Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall wieder schrittweise, über einen Zeitraum von sechs Wochen bis zu sechs Monaten und unter ärztlicher Aufsicht, an die Belastungen ihres Arbeitsplatzes heranführen.

Dazu erarbeiten der Arbeitnehmer, der behandelnde Arzt, der zuständige Rehabilitationsträger (Krankenkasse, Rentenversicherung oder gesetzliche Unfallversicherung) und der Betrieb in Abstimmung mit dem Betriebsarzt einen individuellen Stufenplan.

Status und Rechtsanspruch

Während der stufenweisen Wiedereingliederung ist der Arbeitnehmer weiter krankgeschrieben und erhält vom zuständigen Reha-Träger eine Entgeltersatzleistung (Krankengeld, Übergangsgeld oder Verletztengeld).

Einen Rechtsanspruch auf eine stufenweise Wiedereingliederung haben nur schwerbehinderte Beschäftigte.

Praxisbeispiele (23)

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