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Prävention / Arbeitsschutz

Arbeitsschutz und Prävention dienen dazu, Krankheiten, Behinderungen, Unfällen, aber auch Gefahren für Gesundheit und Leben sowie den Verlust von Arbeitsplatz oder Erwerbsfähigkeit vorzubeugen oder sie ganz zu vermeiden.

Als eines von verschiedenen präventiven Instrumenten steht das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) nach § 84 SGB IX zur Verfügung. Wenn ein Mitarbeiter innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig ist, kann es eingesetzt werden. In diesem Fall klärt der Arbeitgeber nach Zustimmung des Betroffenen durch das BEM, wie die Arbeitsunfähigkeit überwunden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.

Wer ist wofür verantwortlich?

Verantwortlich für die Durchführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements und die Einhaltung des Arbeitsschutzes ist der Arbeitgeber – unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften (SGB IX, Arbeitsschutzgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz und Arbeitsstättenverordnung). Speziell zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung sind in Bezug auf den Arbeitsschutz besonders der § 81 Abs. 4 SGB IX, der § 3a Abs. 2 ArbStättV und die ASR V3a.2 zu berücksichtigen.

Praxisbeispiele (88)

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