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Sprachbehinderung

Sprachbehinderungen entstehen durch Erkrankungen wie Schlaganfall oder Krebs, sind angeboren oder durch ein ungünstiges Umfeld entstanden. Auch Verletzungen können das Sprachzentrum des Gehirns oder die für das Sprechen erforderlichen Strukturen, also Nerven, Organe oder Knochen, beeinflussen und somit die Kommunikation einschränken. Dabei kann es zu Sprachstörungen (Spracheinschränkungen oder Sprachausfällen) und/oder Sprechstörungen (Störung der Sprechmotorik oder des Redeflusses) kommen.

Während eine Sprechstörung sich auf die motorische Artikulation bzw. das Sprechen bezieht, ist mit einer Sprachstörung die gedankliche Erzeugung der Sprache im Gehirn gemeint.

Welche Fähigkeiten und Aktivitäten können betroffen sein?

  • Lernen / Wissensanwendung (z. B. Lesen, Schreiben, Gelesenes verstehen / interpretieren)
  • Informieren / Kommunizieren (Sprechen / Konversation, Gehörtes und Geschriebenes verstehen / interpretieren, Kommunikationsgeräte und -techniken nutzen)

Was kann getan werden?

  • Sprachtherapie / Sprechtherapie
  • Einschaltung des Technischen Beratungsdienstes, Integrationsfachdienstes (IFD) usw.
  • Kommunikationstechniken anwenden (Notizen, Skizzen, Gestik / Mimik usw.)
  • Einsatz von Kommunikationshilfen zur Mobilität / Barrierefreiheit sowie Arbeitsgestaltung und zum Arbeitsschutz
  • Ausbildung / Umschulung
  • Prävention / Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Praxisbeispiele (12)

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