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Sehbehinderung und Blindheit

Sehbehinderung und Blindheit sind angeboren oder entstehen durch Erkrankungen wie Retinitis pigmentosa, Makula-Degeneration oder Netzhautablösung sowie Verletzungen, die das Auge, den Sehnerv oder das Sehzentrum des Gehirns schädigen. Durch die Auswirkung der Schädigung kommt es zu einer Seheinschränkung oder einem Sehausfall.

Besonders für späterblindete Menschen ist der Sehverlust psychisch sehr belastend und mit Ängsten verbunden. Sie müssen grundlegende Dinge neu erlernen.

Welche Fähigkeiten und Aktivitäten können betroffen sein?

  • Wahrnehmung / Sehen (z. B. Sehschärfe, Sehfeld, räumliches Sehen)
  • Lernen / Wissensanwendung (z. B. auf der Basis von Schwarz-Schrift, Grafiken)
  • Informieren / Kommunizieren (Kommunikationsgeräte und -techniken benutzen)
  • Mobilität (Orientierung / Fortbewegung, Verkehrsmittel benutzen und Fahrzeuge fahren)
  • auf die Gesundheit achten bei Gefahren

Was kann getan werden?

  • Einschaltung des Technischen Beratungsdienstes, Integrationsfachdienstes (IFD) usw.
  • Blindentechnische Grundausbildung (BTG)
  • Mobilitätstraining zum Erreichen des Arbeitsplatzes
  • Einsatz von Hilfsmitteln zur Mobilität / Barrierefreiheit sowie Arbeitsgestaltung und zum Arbeitsschutz
  • Ausbildung / Umschulung
  • Veränderung der Arbeitsorganisation (Telearbeit, Arbeitsassistenz usw.)
  • Prävention / Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Praxisbeispiele (110)

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