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Lernbehinderung

Eine Lernbehinderung kann beispielsweise durch eine angeborene deutlich verringerte Intelligenz, hirnorganische Störungen und/oder ungünstige Lern- / Kommunikationsbedingungen im Elternhaus sowie durch Einflüsse des sozialen Umfeldes vorliegen.

Menschen mit einer Lernbehinderung sind schwerwiegend und lang andauernd beim Lernen in Schule, Ausbildung und Beruf beeinträchtigt. Damit ist nichts darüber ausgesagt, in welchen mentalen Bereichen die Schwierigkeiten bestehen. Die Betroffenen können sich in ihrem Leistungsprofil erheblich voneinander unterscheiden.

Welche Fähigkeiten und Aktivitäten können betroffen sein?

  • Lernen / Wissensanwendung (z. B. Lesen, Schreiben, Rechnen, sich Fertigkeiten aneignen)
  • Informieren / Kommunizieren (z. B. Konversation / Diskussion, Mündliches und Geschriebenes verstehen / interpretieren)

Was kann getan werden?

  • Einbeziehung des Integrationsfachdienstes (IFD)
  • Praktika oder Probebeschäftigung
  • Unterstützte Beschäftigung (UB) / Betriebliches Arbeitstraining
  • Teilqualifizierung (qualifizierende Einarbeitung im Job usw.)
  • Ausbildung (Kooperative Ausbildung, im Berufsbildungswerk, im Fachpraktikerberuf, ausbildungsbegleitende Hilfen abH usw.)
  • Arbeitsanweisungen überschaubar / klar strukturieren und leicht verständlich formulieren
  • Betreuung durch Bezugsperson (Kollege) im Unternehmen

Hinweis:

Durch entsprechende Förderung / Unterstützung ist es möglich, dass Lerneinschränkungen ausgeglichen werden und später im Berufsleben nicht mehr erkennbar sind.

Praxisbeispiele (47)

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