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Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit

Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit sind angeboren oder entstehen durch Erkrankungen wie Gehirnhautentzündung, Scharlach oder Hörsturz sowie Verletzungen, die das Ohr, den Hörnerv oder das Hörzentrum des Gehirns schädigen. Durch die Auswirkung der Schädigung kommt es zu einer Höreinschränkung oder einem Hörausfall und in bestimmten Fällen zu Gleichgewichtsstörungen oder Ohrgeräuschen (Tinnitus).

Für die Sprachentwicklung spielen der Umfang der Höreinschränkungen und der Eintritt eine entscheidende Rolle.

Welche Fähigkeiten und Aktivitäten können betroffen sein?

  • Wahrnehmung (Hören)
  • Lernen / Wissensanwendung (z. B. Lesen lernen, Gelesenes verstehen / interpretieren)
  • Informieren / Kommunizieren (Sprechen / Konversation, Gehörtes und Geschriebenes verstehen / interpretieren, Kommunikationsgeräte und -techniken nutzen)
  • Mobilität (Transportmittel benutzen, Fahrzeuge fahren)
  • auf die Gesundheit achten bei Gefahren

Hinweis:

Schlecht hören bedeutet nicht einfach leiser zu hören – vielmehr werden bestimmte Töne nicht, eingeschränkt oder verzehrt wahrgenommen.

Was kann getan werden?

  • Einschaltung des Technischen Beratungsdienstes, Integrationsfachdienstes (IFD) usw.
  • Grundausbildung (erlernen der Gebärdensprache)
  • Kommunikationstechniken anwenden (Gebärden, Lippenablesen, Notizen, Gestik usw.)
  • Hilfsmitteleinsatz zur Kommunikation / Information, Mobilität / Barrierefreiheit sowie Arbeitsgestaltung und zum Arbeitsschutz
  • Ausbildung / Umschulung
  • Änderung der Arbeitsorganisation (Gebärdensprachdolmetscher, Telekommunikations-Dienste usw.)
  • Prävention / Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Praxisbeispiele (107)

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